Regenbogenbrücke

Tod ist überhaupt nichts:

Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum

Ich bin ich, und ihr seit ihr.

Warum sollte ich aus dem Sinn sein.

Nur weil ich aus dem Blick bin?

Was auch immer wir füreinander waren,

Sind wir auch jetzt noch.

Spielt, lächelt, denkt an mich.

Leben bedeutet auch jetzt all das,

was es auch sonst bedeutet hat.

Es hat sich nichts verändert,

ich warte auf euch,

igendwo

sehr nah bei euch.

Alles ist gut.

(Annette von Droste-Hülshoff)

Irgendwann ist es für jeden an der Zeit, den Weg über die Regenbogenbrücke anzutreten. Jedoch ist dies nicht das Ende einer langen Freundschaft, sondern der Beginn der Ewigkeit. Unsere Hunde sind uns stets treue Begleiter durch alle Lebenslagen und bereichern unser Leben Tag für Tag.

Auch wenn unsere Hunde über die Regenbogenbrücke gehen, bleiben sie uns treu und warten am anderen Ende geduldig auf Herrchen oder Frauchen.

Damit die Erinnerungen an unsere geliebten Hunde in dieser Zeit des aufeinander Wartens erhalten bleibt, sind hier unsere Mitgliederaufgeführt, die den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten haben. Lasst uns kurz inne halten und ihrer gedenken.

Lucy

Geburtsdatum:

04.12.2007

Sterbedatum:

30.11.2018

Nachruf:

Lucy kam mit 1 ½ Jahren zu uns, war sehr ängstlich und kannte sich im Wald überhaupt nicht aus. Auch mit anderen Hunden war es zunächst schwierig. Sie hat mit ihrer Freundlichkeit ab sofort unser Herz erobert, nur unsere Katzen wollten nichts von ihr wissen.
Im Hundesportverein hat sie schnell große Fortschritte gemacht und die Begleithundeprüfung mit Bravour bestanden. Herrchen und Frauchen waren ihr immer wichtig. Nur Autofahren war ihr ein Gräuel. Ansonsten war sie, auch bei Gewitter und Silvesterfeuerwerk, nicht ängstlich. Sie hat ihr Grundstück gegen Besucher von unten und oben (Ballonfahrer) immer verteidigt.
Spielen und apportieren waren zunächst nicht ihr Ding, später hat sie es gemocht, aber nur so lange, wie sie es wollte. Da war das Wild (Wildschweine, Rehe, Eichhörnchen) neben unserem Grundstück schon interessanter. Besonders mochte sie das Wasser; Nord-, Ostsee oder irgendein Badesee waren für sie perfekt. Hier war sie nur schwer zu bändigen.
Und auch im Hundesportverein hat sie sich Respekt verschafft, und wenn Herrchen mal nicht aufgepasst hat, hat sie andere Hunde zurechtgewiesen.
Nur mit dem Fahrrad wollte sie nicht mitlaufen. Kein Tierarzt konnte etwas feststellen. Erst sehr spät wurde dann ED erkannt, die wir mit einer Goldakupunktur gelindert haben. Bis zuletzt war sie sehr agil.

Die letzten fünf Jahre war sie dann auch noch eine gute Lehrerin für unser neues Familienmitglied, eine Bolognerser-Hündin. Beide waren ein Herz und eine Seele.

Mitte 2018 wurde dann ein Tumor an der Milchleiste diagnostiziert. Nach der OP zog sie sich dann auch noch einen Kreuzbandriss zu. Die OP erfolgte nach einer eingehenden Kontrolle, ob der Tumor gestreut hatte, was nicht festgestellt werden konnte. Auf dem Weg der Heilung kam dann der Tumor jedoch mit Macht zurück und hat uns unsere Lucy genommen.

Wir möchten die gemeinsame Zeit mit ihr nicht vermissen und danken ihr, dass sie uns so viele Jahre begleitet hat. Wir werden sie immer im Herzen behalten. Nun wacht sie auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke über uns und passt auf uns auf.